MenüMenü
Phone
Logo
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
A

Ausritt

Beachtet stets die Sicherheit von Pferd und Reiter! Nie ohne Helm und immer zu zweit oder mit mehreren ausreiten, Telefon dabei haben, Verkehrsregeln beachten, da sie auch für Reiter gelten. Gönnt euren Pferden regelmäßig einen entspannten Ausritt, um ihnen Abwechslung zu bieten. Außerdem kann sich ein Ausritt positiv auf die Nervenstärke, den Muskelaufbau und die Kondition auswirken.

B

Bewegung

Pferde sind als Fluchttiere von Natur aus ständig in Bewegung, da sie ursprünglich in freier Wildbahn immer auf Futtersuche waren. Diese sorgt für Ausgeglichenheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit des Pferdes. Um das natürliche Bedürfnis zu gewährleisten, sollten artgerechte Bedingungen wie Auslauf gegeben sein. Dazu zählen neben dem Reiten der tägliche Weidegang, Longieren, Freilaufen, Führmaschinentraining, Laufbandtraining, Paddockgang und Spaziergänge.

C

Charakter

Der Charakter eines Pferd lässt sich anhand vieler Dinge feststellen, wie zum Beispiel am Sozialverhalten gegenüber Menschen und Artgenossen, der Rittigkeit oder Eigenschaften im Umgang mit dem Tier. Jedes Pferd ist einzigartig. Angefangen im Exterieur, sieht nicht nur jedes Pferd anders aus, sondern besitzt individuelle Eigenschaften, die respektiert und akzeptiert werden sollten. Diese sind zum Beispiel Vermögen, Verhalten, Schwächen, Erkrankungen, Futterrationen, Rasse, Leistungsfähigkeit, Konzentrationsvermögen, Nervenstärke, Alter, Körperkonstitution oder das Gewicht. Der Charakter eines Pferdes lässt sich grundsätzlich schwer verändern, weswegen der Reiter lernen muss, mit seinen Stärken und Schwächen umzugehen.

D

Dressur und andere Disziplinen

Neben dem Dressurreiten gibt es noch einige andere Disziplinen im Pferdesport. Die häufigsten sind dabei Springreiten, Vielseitigkeitsreiten, Barock oder Pferderennen. Zudem gibt es sehr viele Freizeitreiter, die in keiner besonderen Disziplin reiten. Sie sehen in ihrem Pferd vor allem einen Partner für Freizeitreiten (kann dennoch Dressur- oder Springarbeit beinhalten) oder Gelände. In jeder Disziplin gibt es andere Richtlinien und Bedingungen, die Pferd und Reiter erfüllen müssen. Dabei kommt es nicht nur auf die verschiedenen Rassen der Pferde an, sondern auch auf spezifisches Können von Pferd und Reiter. 

E

Einstreu

Hierzu zählen vor allem Stroh, Späne, Strohmehl, Leinenstroh, Strohpellets etc. Eine regelmäßige Pflege ist wichtig, damit das Pferd trocken steht. Daher empfiehlt sich tägliches Misten und Einstreuen, damit die schädlichen Ammoniakdämpfe die Gesundheit des Pferdes nicht beeinträchtigen und die Gesundheit der Hufe erhalten bleibt.

F

Futter

Auf die ausgewogene Ernährung des Pferdes muss besonders geachtet werden, um das Tier artgerecht zu halten. Zu den grundsätzlichen Futtermitteln zählen Kraftfutter wie Hafer, Müsli, Gerste etc., Raufutter wie Heu oder Stroh, Saftfutter wie Gras, Karotten oder Äpfel und Mineralfutter. Regelmäßige, mehrere kleine Portionen an Kraft- und Raufutter sind hierbei besonders wichtig, um die Gesundheit des Tieres zu unterstützen. Raufutter wie Heu oder Stroh ist sehr wichtig für die Pferde, da ihnen ansonsten ein wichtiger Nährstofflieferant fehlt. Neben Raufutter ist eine richtige Rationierung an Kraftfutter sehr wichtig. Neben Karotten oder Äpfeln zählt das Gras zu dem wichtigsten Saftfutter, da es dem Pferd viele Nährstoffe wie Eiweiß bietet. Allerdings sollte darauf geachtet werden, einen Überschuss an Saftfutter und auch Kraftfutter zu vermeiden, da sich zum Beispiel zu viel Eiweiß negativ auf die Gesundheit des Pferdes auswirkt. Mengen- und Spurenelemente sind notwendig für einen regulierten Haushalt, welche in Mineralfutter enthalten sind. Dazu zählen Calcium, Phospor, Magnesium, Natrium, Chlor, Kalium, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt, Selen und Jod. Eine Möglichkeit von Belohnung bieten Leckerlis, die es in den verschiedensten Geschmacksausrichtungen gibt. Des Weiteren gibt es Ergänzungsfuttermittel, die für die Gesunderhaltung vielseitiger Aspekte sinnvoll sind. Dazu zählen zum Beispiel der Stoffwechsel, der Vitaminhaushalt, die Regulierung des Magen-Darm-Traktes oder der Bewegungsapparat.

G

Gewicht

Das Gewicht eines Pferdes richtet sich nach deren Größe bzw. Rasse. Kleinere Rassen, wie Shetlandponys wiegen ca. 190 kg, während große Pferde wie Shire Horses bis zu 1200 kg auf die Waage bringen. Klassische Warmblüter wiegen um die 600 kg. Das Gewicht sollte bei jedem Pferd mit einer richtigen Ernährung im Gleichgewicht gehalten werden, um sowohl Über- als auch Untergewicht zu vermeiden. Zudem sollte das Gewicht des Reiters ebenfalls nicht missachtet werden. Eine Faustregel besagt, dass es etwa 15-20% des Pferdegewichts nicht überschreiten sollte.

H

Haltung

Eine artgerechte Haltung gehört zu der Sicherstellung der Gesundheit dazu. Pferde sind Fluchttiere, weswegen sie ausreichend Bewegung benötigen. Daher sind große Boxen, natürliche Lichtverhältnisse, Frischluft, freier Ausblick, genügend Bewegung auf Weiden, richtige Fütterung und der korrekter Umgang unabdingbar. Zu den verschiedenen Haltungsformen zählen die Boxenhaltung mit Fenster- oder Paddockboxen, Offenställe oder Aktivställe. Bei allen Haltungsformen steht das artgerechte Halten der Pferde im Vordergrund. Dazu zählen eine ausreichende, qualitativ einwandfreie Ernährung, genügend Bewegungs- und Auslaufmöglichkeiten und Sozialkontakt zu Artgenossen.

I

Insekten

Die Plagegeister machen den Pferden gerade in der warmen Jahreszeit zu schaffen. Um Allergien zu vermeiden und die Gesundheit des Pferdes zu bewahren, helfen Fliegensprays, Fliegenmasken oder Decken gegen Fliegen, Bremsen, Zecken, Stechmücken und andere Insekten. Allergien und andere Gefahren sollten nicht unterschätzt werden, da einige Pferde sehr sensibel auf Insekten reagieren. Im Sommer ist es daher ratsam, die Pferde nachts (weniger Insekten und kühlere Luft) auf die Weide zu stellen, wenn die Gegebenheiten es zulassen.

J

Jakobs-Kreuzkraut

Auch bekannt unter Spinnenkraut, Krötenkraut oder Zehrkraut blüht diese Giftpflanze von Juni bis September. Es wächst häufig auf Ackerbrachen, Wiesen und Feldrändern und ist schon bei geringen Mengen hochgiftig und lebensgefährlich für die Pferde. Außerdem gibt es noch viele andere Giftpflanzen wie zum Beispiel Buchsbaum, Goldregen, Eibe, Eisenhut, Gelber Fingerhut Liguster, Maiglöckchen, Tollkirsche etc. Um eine Vergiftung zu vermeiden, sollten die Weiden regelmäßig nach Giftpflanzen kontrolliert werden. Achtet stets darauf, euer Pferd beim Ausritt keine euch unbekannten Pflanzen und Gräser fressen zu lassen. Im Falle einer Vergiftung sollte sofort der Tierarzt gerufen werden.

K

Krankheiten

Ebenso wie bei Menschen, treten auch bei Pferden verschiedene Krankheiten auf. Diese sollten ebenfalls durch die richtige Haltung und Fütterung verringert werden. Zu den typischen Krankheiten zählen Husten, Koliken, Lahmheiten, Wunden oder Einschüsse. Um Husten vorzubeugen, sollte bei der Haltung darauf geachtet werden, dem Pferd staubfreies Futter und genügend Frischluft zu bieten. Bei anfälligen Pferden sollte nach Absprache des Tierarztes mit Ergänzungsfuttermitteln geholfen werden. Koliken kommen ebenfalls in verschiedenen Formen mit vielseitigen Symptomen vor. Da Koliken schwer einzuschätzen sind, sollte auf jeden Fall immer ein Tierarzt konsultiert werden. Ansonsten zählt zur ersten Hilfe, das Pferd leicht zu bewegen und vorerst nicht fressen zu lassen. Lahmheiten aufgrund unterschiedlicher Ursachen sollten nach Feststellen im Auge behalten und dem Tierarzt mitgeteilt werden. Wunden können oftmals selbst versorgt werden, allerdings sollten Einschüsse oder Geschwüre vom Tierarzt behandelt werden. Es ist wichtig, entzündete Wunden sofort zu erkennen um richtig handeln zu können. Nach erster Versorgung sollte dennoch mit einem Fachmann beraten werden, um die Gesundheit des Pferdes nicht zu riskieren.

L

Losgelassenheit (Ausbildungsskala)

Die klassische Reitlehre beinhaltet die Ausbildungsskala, welche folgende Punkte auffasst: Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung und Versammlung. Diese soll dem Reiter helfen, das Pferd fachgerecht und artgerecht zu reiten. Diese Punkte beinhalten wichtige Elemente der Ausbildung eines jungen Pferdes. Ziel der Ausbildung soll es sein, Durchlässigkeit zu erreichen. Die Zwanglosigkeit hat dabei höchste Priorität und muss immer erhalten bleiben, um ein pferdegerechtes Reiten zu ermöglichen!

M

Magen

Das Zentrum des Pferdes, der Magen eines Pferdes ist verhältnismäßig klein (fasst 15-20 Liter am Tag), und bedarf daher eine richtige Ernährung, um Koliken vorzubeugen. Viele kleine Rationen am Tag sind besser als nur zwei große, insbesondere für den empfindlichen Pferdemagen. Um die Verdauung zu regulieren und Magenerkrankungen zu vermeiden empfiehlt es sich daher, min. 3-5 Mahlzeiten zu füttern. Da Pferde in der Natur ständig mit der Nahrungssuche und daher auch mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt sind, ist der Magen darauf ausgerichtet, nicht leer zu sein. Diese natürliche Fressgewohnheit sollte dem Pferd ermöglicht werden. Ursachen für Magenerkrankungen können von unterschiedlicher Natur sein, wie zum Beispiel Verstopfungen, Verschlingungen, Vergiftungen, Stresssymptome, Blasen- und Nierenprobleme etc. Mit einer richtigen Ernährung können zu Koliken neigende Pferde unterstützt werden. Ergänzungsfuttermittel können zudem dabei helfen, die Magenschleimhaut zu schonen. Für die Magenschleimhäute und eine ausgeglichene Produktion der Magensäure ist Raufutter besonders wichtig.

N

Nagel

Für die Gesundheit und einen korrekten Bewegungsablauf des Pferdes ist die Pflege der Hufe relevant. Regelmäßige Besuche vom Hufschmied sollten daher alle 6-8 Wochen wahrgenommen werden. Sowohl Barhufer als auch Pferde mit Beschlägen müssen von einem qualifizierten Hufschmied/Hufpfleger bearbeitet werden. Zudem gibt es Spezialbeschläge für Pferde mit gesonderten Problemen und Fehlstellungen oder Hufschuhe für empfindliche Pferde, die nicht beschlagen sind aber dennoch ins Gelände gehen. Da der Huf des Pferdes besondere Pflege bedarf, um ihn langanhaltend zu schützen, muss neben ausreichender Feuchtigkeit und Trockenstellung ebenso der Hufstrahl gepflegt werden. Dazu zählen die Trockenhaltung, Säuberung und ggf. Behandlung bei faulen, nässenden Stellen. Falsche Pflege, falscher Beschlag oder falsche Bodenverhältnisse haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Pferdes.

O

Osteopathie/Physiotherapie

Nicht nur für Wellness und Wohlbefinden des Pferdes, sondern auch für die Behandlung von Muskelbeschwerden, Schmerzen, Lahmheiten, Rittigkeitsfehler und andere Auffälligkeiten sind Behandlungen für Pferde wie Osteopathie, Physiotherapie oder Chiropraktik keine Seltenheit mehr. Mit der richtigen Behandlung kann dem Pferd geholfen werden. Mit der Zeit haben sich viele andere Alternativmöglichkeiten bewährt, wie zum Beispiel homöopathische Behandlungen, um bestehende Mängel auszugleichen oder bei der Behandlung von Krankheiten begleitend zu unterstützen.

P

Putzen & Pflege

Nicht nur für die Säuberung des Fells, sondern auch zur Gesunderhaltung und Wohlbefinden des Pferdes ist das Putzen von großer Bedeutung.  Die Beziehung von Mensch und Tier wird gestärkt, der Blutkreislauf angeregt und Verletzungen können entdeckt werden. Wer sich der Verantwortung eines Pferdes stellt, sollte daher die Pflege des Tieres nicht missachten. Putzen, Waschen und die Pflege besonderer Körperpartien und die Hufpflege gehören daher dazu.

Q

Qual

Im Tierschutzgesetz ist verankert, dass der Mensch das Leben und Wohlbefinden des Tieres schützen muss. Niemand darf einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Wer ein Tier betreut oder zu betreuen hat, übernimmt die volle Verantwortung und muss auf dessen Bedürfnisse eingehen und es daher artgerecht halten. Sollte man beobachten, dass ein Pferd schlecht behandelt wird, und dessen Gesundheit und Wohlbefinden in Gefahr ist, so ist es Pflicht, zu handeln, indem zum Beispiel der Tierschutz eingeschaltet wird. Leider gibt es auch im Bereich der Pferdehaltung Fälle von Tierquälerei. Um dies zu unterbinden, sollte jeder aufmerksam auf sein Umfeld achten.

R

Rasse

Es gibt mehr als 200 Pferderassen, die alle unterschiedliche Verhaltens- und Körpereigenschaften aufweisen und individuell zu betrachten sind. Von kleinen Ponys angefangen, über Miniaturpferde bis hin zu größeren Reitponys, Kleinpferden und Großpferden. Für jeden Reiter und dessen Interessen, z.B. in welcher Sparte er reiten möchte, empfehlen sich bestimmte Rassen. Sei es für den Spring- oder Dressursport, für Kutschfahrten oder Freizeitreiter. Zudem werden die verschiedenen Rassen in 4 Pferdetypen unterteilt: Kaltblut (massige kräftige Pferde), Warmblut (größte Typgruppe mit mittelgroßen, leichter gebauten und leistungsbereiten Pferden), Vollblut (englische und arabische Vollblüter, feingliedrig und energiegeladen) und Ponys (Kleinpferde mit einer Widerristhöhe bis 148 cm).

S

Stuten

Stuten, Hengste und Wallache weisen unterschiedliche Charaktereigenschaften aus. Während Stuten oftmals als zickig und fürsorglich gelten, werden Hengste als teilweise unberechenbar, ungestümer und allgemein schwerer im Umgang beschrieben. Die Haltung von Hengsten darf nicht unbedacht geschehen, da sie im Umgang meist schwieriger sind und es mehr Dinge zu beachten gilt, wie zum Beispiel das Vermeiden von Stuten in der Nachbarsbox. Wallache bekommen oft den Stempel aufgedrückt, sie seien nicht so sensibel wie Stuten. Diese oberflächlich ausgedrückten Eigenschaften stimmen zwar teilweise, können aber dennoch nicht über einen Kamm geschert werden. Jedes Pferd, ob Stute, Wallach oder Hengst, hat einen eigenen Charakter der zwar teilweise durch die Geschlechtlichkeit beeinflusst wird, aber dennoch nicht das gesamte Gemüt bestimmt.

T

Tierarzt

Der Tierarzt wird neben Notfällen und besonderen Krankheiten auch für routinemäßige Behandlungen gerufen. Dazu zählen Impfungen, Wurmkuren,  Blutbilder, Lahmheitsdiagnosen, Wundversorgung etc. Ein großes Aufgabenspektrum ist zudem die Zahnpflege, welche regelmäßig professionell erfolgen sollte. Zahnprobleme können zu Fressunlust, Abmagerungen, Rittigkeitsstörungen, Unzufriedenheit und sogar Lahmheiten resultieren. Für die Zahnpflege gibt es Pferdedentisten, da nicht jeder Tierarzt die Zähne behandelt.

U

Umgang

Um eine Basis zwischen Mensch und Pferd herzustellen, ist das Vertrauen das A und O! Besteht kein Vertrauen zwischen beiden, ist eine Zusammenarbeit beim Reiten und im Umgang nahezu unmöglich. Das Vertrauen muss sich erarbeitet werden. Zudem sollten Reiter wissen, wie sie vernünftig mit einem Pferd umgehen. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, wie man sich einem Pferd annähert, nämlich niemals von hinten sondern von der Seite. Zudem sollte immer mit ruhiger Stimme gesprochen und direkter Augenkontakt vermieden werden. Um Unfälle und andere Risiken zu vermeiden, ist der Umgang zwischen Mensch und Pferd sehr wichtig, da Pferde in erster Linie Fluchttiere sind, und ihren Instinkt als Wildpferd nicht verlieren. Unter diesen Aspekten sollte ein vertrauensvoller Umgang hergestellt werden.

V

Verladen

Da es für Turniere, Stallwechsel, Tierarztbehandlungen oder andere Notfälle wichtig ist, dass Pferde an Hängerfahrten gewohnt sind, muss das Verladen richtig erfolgen. Das Pferd sollte im zügigen Tempo auf den Hänger geführt werden, dabei steht ein Helfer seitlich an der Rampe, um ein Abrutschen des Pferdes zu verhindern. Sinnvoll wäre es, Handschuhe zu tragen. Zudem wird das Pferd erst angebunden, wenn die Klappe geschlossen ist, damit sich das Pferd nicht losreißen und dadurch verletzen kann. Es ist wichtig, dem Pferd Vertrauen zu schenken und ruhig zu bleiben. Mit Longen kann das Pferd von hinten umrahmt werden, um es beim Einsteigen zu unterstützen. Um genügend Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, sollte das Pferd nur in sicherer Umgebung verladen werden, und nicht an offenen Straßen.

W

Wasserbedarf

Für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Regulierung sämtlicher Organe, dem Muskelaufbau und dem Stoffwechsel muss der tägliche Wasserbedarf von 30-40 Litern mit qualitativ einwandfreiem Wasser gedeckt sein. Ohne ausreichendes, qualitativ einwandfreies Wasser kann nicht von einer artgerechten und gesunden Haltung gesprochen werden. Das ausreichend Wasser unverzichtbar für Pferde ist, sieht man daran, dass Wildpferde tagelang ohne Futter auskommen, allerdings nicht ohne Wasser.

X

X und andere Bahnpunkte

X und andere Bahnpunkte als Beschriftung der Reitbahn sind für Dressurprüfungen und Hufschlagfiguren wichtig. Um die vielen Hufschlagfiguren (Zirkel, durch/aus den/m Zirkel wechseln, durch die ganze/halbe Bahn wechseln, Schlangenlinien, etc.) korrekt auszuführen, sollten die Bahnpunkte in der Reithalle angebracht sein. X ist der Mittelpunkt der Reitbahn und Bestandteil vieler Hufschlagfiguren (aus dem Zirkel wechseln, durch die Länge der Bahn wechseln, etc).
Ein Merksatz, um sich die Buchstaben merken zu können: Mein Bruder Findet Alle Kaninchen, Esel, Hühner Chaotisch!

Y

Yuhhuu

Wer die Verantwortung für ein Pferd besitzt, muss wissen, was dem Pferd wichtig ist um dessen Zufriedenheit zu gewährleisten. Der tägliche Weidegang mit Artgenossen ist für eine artgerechte Haltung erforderlich. Sozialkontakt mit anderen Pferden ist sehr wichtig, um Sozialverhalten und Wohlbefinden zu erlernen und zu erreichen. Insbesondere die Bedeutung von Weidegang darf nicht unterschätzt werden, da ansonsten das natürliche Bedürfnis der Pferde nicht gedeckt wäre. Zudem muss das Pferd täglich in seinem Verhalten beobachtet werden, um bei Auffälligkeiten (Verletzungen, Krankheitssymptome) entsprechend handeln zu können.

Z

Zaumzeug

Das passende Zaumzeug für das Pferd zu finden ist sehr wichtig, da sich falsch sitzende Sättel oder Trensen negativ auf die Gesundheit des Pferdes auswirken. Sowohl bei den Trensen, als auch bei den Sätteln gibt es die unterschiedlichsten Modelle, um die vielseitigen Einsetzungsmöglichkeiten abzudecken: Springsattel, Dressursattel, Vielseitigkeitssattel, Westernsattel, baumloser Sattel, Trensen hannoversch/englisch/mexikanisch/Micklem Bridle/Kandare etc. Es ist sehr wichtig, passendes Zaumzeug zu finden, um optimales Reiten zu ermöglichen. Mit fachkompetenter Beratung sollte der richtige Sattel gefunden und angepasst werden.  Um Sattel, Trense und anderes Zaumzeug zu pflegen, sollte das Leder regelmäßig mit entsprechender Lederpflege behandelt werden. Hierbei ist zu beachten, dass sowohl „zu viel“ Pflege als auch „zu wenig“ nicht gut für das Leder sind. Bei der Lederpflege gilt also immer, dass weniger mehr ist! Die Pflegeprodukte sollten daher nur dünn angewendet werden. Der Reiter sollte sich im Vorfeld über die richtige Anwendung von Lederpflegeprodukten informieren.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen